Besetzung von Smallville: alle Hauptdarsteller im Überblick

Besetzung von Smallville: alle Hauptdarsteller im Überblick

Besetzung von Smallville: alle Hauptdarsteller im Überblick

Die Besetzung von Smallville gehört zu den langlebigsten Ensembles einer amerikanischen Superheldenserie. Zwischen 2001 und 2011 spielten Tom Welling, Kristin Kreuk, Allison Mack, Michael Rosenbaum und Erica Durance den Kern einer Show, die in Deutschland zuerst auf RTL, später auf RTL II und schließlich auf ProSieben Maxx zu sehen war. Wer nachvollziehen will, wer welche Rolle über zehn Staffeln trug, wie sich die Figuren entwickelt haben und welche Nebencharaktere die Handlung geprägt haben, findet hier einen kompakten, aber vollständigen Überblick.

Die Hauptbesetzung über zehn Staffeln

Die folgende Tabelle zeigt, welche Schauspieler die tragenden Rollen von Anfang an oder über lange Strecken spielten. Die Liste konzentriert sich auf Figuren, die im Abspann als Hauptdarsteller galten oder einen festen Bestandteil des Handlungsbogens bildeten.

Schauspielerin/Schauspieler Rolle Staffeln Kurze Beschreibung der Figur
Tom Welling Clark Kent 1–10 Adoptivsohn der Kents, späterer Superman, in allen zehn Staffeln durchgehend.
Kristin Kreuk Lana Lang 1–7 Kindheitsfreundin und erste große Liebe, zieht am Ende der siebten Staffel aus Smallville weg.
Allison Mack Chloe Sullivan 1–10 Schulfreundin und Reporterin, Cousine von Lois Lane, Mitglied der Hauptbesetzung in allen Staffeln.
Michael Rosenbaum Lex Luthor 1–7, 10 Erzfeind und früher Freund, kehrt im Serienfinale zurück.
Sam Jones III Pete Ross 1–3 Bester Freund von Clark, verlässt Smallville nach der dritten Staffel.
Annette O’Toole Martha Kent 1–6 Adoptivmutter, zieht nach dem Tod von Jonathan für eigene politische Wege nach Washington D.C.
John Glover Lionel Luthor 1–7 Lex‘ Vater und Konzernchef, wechselt mehrfach die Seiten.
Erica Durance Lois Lane 4–10 Kommt in Staffel 4 nach Smallville, ab Staffel 8 Clarks Partnerin beim Daily Planet.
Justin Hartley Oliver Queen/Green Arrow 6–10 Millionär und Kämpfer gegen soziale Missstände, Mitglied des späteren Justice-League-Kaders.
Cassidy Freeman Tess Mercer 8–10 Chefin der LuthorCorp nach Lex‘ Verschwinden, Verbündete und Gegenspielerin zugleich.

Diese zehn Namen bilden den Kern, um den sich die Serie dreht. Die Entwicklung der Besetzung über die Jahre hängt eng mit der Figurenentwicklung zusammen: Viele Nebenrollen wurden zu tragenden Rollen, während andere Figuren die Serie verließen, sobald ihr Handlungsbogen zu Ende erzählt war. Wer die Besetzung von Smallville in dieser Reihenfolge durchgeht, sieht zugleich, wie sich die Gewichtung von Smallville nach Metropolis verschiebt.

Tom Welling als Clark Kent

Tom Welling trägt die Serie praktisch im Alleingang. Er spielt Clark Kent von der ersten bis zur letzten Folge, durchläuft die Highschool, die Redaktion beim Daily Planet und am Ende die entscheidenden Szenen, in denen Clark beginnt, seine Bestimmung als Superman anzunehmen. Welling war zum Casting erst 24 Jahre alt und überzeugte laut den damaligen Berichten vor allem durch die Fähigkeit, Verletzlichkeit und zurückgehaltene Stärke gleichzeitig zu zeigen. Vor Smallville hatte er kleinere Rollen in einigen US-Fernsehfilmen, die Serie wurde sein Durchbruch.

Eine Besonderheit: Welling trug über die gesamte Serie hinweg dasselbe äußere Erscheinungsbild. Das klassische Superman-Kostüm zeigte die Produktion bewusst erst im Finale. Über weite Strecken war Clark der Junge von nebenan, der in Jeans und roter Jacke durch die Kornfelder von Kansas lief, nicht der fertige Held aus Metropolis. Diese Entscheidung gehört zu den Gründen, warum die Besetzung von Smallville für viele Zuschauerinnen und Zuschauer so nahbar wirkt. Wer Welling nach Smallville weiterverfolgte, sah ihn in eher stillen Independent-Produktionen und in einer längeren Regiepause, bevor er mit „The Winchesters“ ein kurzes Comeback im CW-Kosmos gab.

Kristin Kreuk und Lana Lang

Kristin Kreuk war vor Smallville vor allem durch den Fernsehfilm „Snow White: The Fairest of Them All“ aus dem Jahr 2001 bekannt. In Smallville spielt sie Lana Lang, die in der ersten Folge gemeinsam mit Clark den Meteoritenschauer von 1989 erlebt und dabei ihre Eltern verliert. Lana führt das Café Talon, ist Mitschülerin an der Smallville High und wird über mehrere Staffeln zur Hauptfigur der romantischen Handlung. Kreuk selbst kam kurz vor Serienbeginn aus Kanada in die Rolle, was ihr in den Szenen mit dem amerikanischen Kleinstadtsetting anfangs etwas Fremdes gab, das später zur festen Identität der Figur wurde.

Lana verlässt Smallville am Ende der siebten Staffel. Ihr Ausstieg war von den Produzenten längerfristig geplant, weil die Figur in Clarks Erzählung eine Übergangsrolle spielte: Sie steht für die erste, unsichere Liebe, die den Weg frei macht für Lois Lane. Wer Smallville in Deutschland über RTL II verfolgt hat, erinnert sich vermutlich an die Szenen, in denen Lana zwischen Clark, Lex und ihrer eigenen Karriere hin- und hergerissen war. Nach dem Serienausstieg arbeitete Kreuk vor allem in kanadischen Produktionen weiter, darunter die langlebige CW-Serie „Beauty and the Beast“.

Michael Rosenbaum als Lex Luthor

Michael Rosenbaum ist für viele Fans das Herzstück der Besetzung von Smallville. Sein Lex Luthor beginnt als unsicherer Erbe eines Industriellenimperiums und kippt im Laufe der Serie in offene Feindschaft zu Clark. Rosenbaum brachte eine Mischung aus Charme, Verletzlichkeit und kontrollierter Wut mit, die Lex seltener als reinen Bösewicht, sondern als tragische Figur erscheinen ließ. Vor Smallville war Rosenbaum vor allem durch seine Rolle als Flash in „Buffy“ und einer wiederkehrenden Gastrolle in „Seinfeld“ bekannt.

Lex verschwindet nach der siebten Staffel aus der Haupthandlung, kehrt aber im Serienfinale zurück. In mehreren Interviews hat Rosenbaum erklärt, dass er die Rolle zunächst nur für wenige Jahre zugesagt hatte, sich aber später noch einmal für das große Finale zurückmeldete. Dieser Verlauf macht Lex zur Figur mit der größten Spannweite innerhalb der Besetzung von Smallville: vom schüchternen Freund zum Strippenzieher, vom Strippenzieher zum Verlierer, vom Verlierer zur Geistergestalt im Mantel. Die letzte Einstellung mit Lex bleibt eine der meistdiskutierten Szenen der gesamten Serie.

Erica Durance als Lois Lane

Erica Durance stieg in der vierten Staffel als Lois Lane ein, zunächst als Niece von General Sam Lane und damit als wiederkehrende Gastrolle. Schon früh wurde aus dem Plan, Lois nur vorübergehend einzuführen, eine feste Besetzung. Ab der achten Staffel arbeitet Lois beim Daily Planet in Metropolis, gemeinsam mit Clark. Durance hatte zuvor vor allem in kanadischen Produktionen gearbeitet und war in den USA noch kein bekannter Name, was die Produzenten bewusst nutzten, um die Figur neu und unbeschwert von vorherigen Lois-Darstellungen aufzubauen.

Durance verkörpert die Lois Lane, die Superman-Fans aus den Comics kennen: stur, schlagfertig, neugierig, oft einen Schritt vor allen anderen. Die Chemie zwischen Welling und Durance gehört zu den Gründen, warum die zweite Hälfte der Serie bei vielen Zuschauerinnen und Zuschauern besser ankommt als die erste. Mit dem Sprung nach Metropolis bekommt Lois zudem mehr Handlungsspielraum: eigene investigative Stränge, Konflikte mit ihrer Familie und schließlich die Beziehung zu Clark, die sich über zwei Staffeln langsam aufbaut, bevor sie im Finale offen wird.

Allison Mack und die Geschichte der Chloe Sullivan

Allison Mack spielt Chloe Sullivan in allen zehn Staffeln und ist damit neben Tom Welling die einzige Darstellerin, die in jeder Folge Teil der Besetzung war. Chloe ist Reporterin, Gründerin des Smallville Torch, später Redakteurin beim Daily Planet, und gleichzeitig die Person, die am längsten an Clarks Seite steht, ohne seine große Liebe zu sein. Mack brachte für die Rolle eine Mischung aus Neugier, moralischem Eifer und unterschwelliger Verletzlichkeit mit, die Chloe in den frühen Staffeln zur Antriebsfeder vieler Ermittlungsstränge machte.

Chloes Handlungsbogen ist eng mit dem Meteoritengeheimnis und später mit dem Watchtower-Programm verknüpft. Sie entwickelt eigene Superkräfte, kämpft gegen die Folgen des kryptonischen Gesteins und steht regelmäßig zwischen journalistischer Pflicht und Loyalität. In den späteren Staffeln verliert Mack etwas Sendezeit, bleibt aber als Figur präsent. Über die Besetzung von Smallville hinaus wurde Mack auch in anderen Produktionen gebucht, darunter „Wilfred“ und kleinere Independent-Filme, bevor sie sich aus dem Filmgeschäft zurückzog.

John Glover und die Figur des Lionel Luthor

John Glover spielt Lionel Luthor, den Vater von Lex, in den ersten sieben Staffeln. Lionel ist Konzernchef, Strippenzieher und für lange Zeit der Antagonist, der im Hintergrund die Weichen stellt. Glover brachte eine Bühnenpräsenz mit, die aus jeder Szene mit Lionel ein Machtspiel machte. Glover kam vom Broadway und hatte in den 1990er Jahren wiederholt in Politthrillern mitgespielt, was seinem Lionel eine fast shakespearehafte Grandezza gab.

Ab der fünften Staffel beginnt die Figur, sich moralisch zu wandeln. Lionel versöhnt sich phasenweise mit Lex, unterstützt Clark in einzelnen Handlungsbögen und bezahlt dafür am Ende der siebten Staffel mit dem Leben. Dieser Bruch innerhalb der Figur war einer der meistdiskutierten Aspekte der Besetzung von Smallville. Kritiker lobten, dass Glover die Wandlung nie als bloße Kehrtwende spielte, sondern als langsame Verschiebung: Wer bei Smallville nur die frühen Staffeln kennt, sieht in Lionel einen Schurken, wer bis zum Ende bleibt, sieht einen Vater, der versucht, zu spät das Richtige zu tun.

Justin Hartley und der Aufbau des Arrow

Justin Hartley tritt ab der sechsten Staffel als Oliver Queen, später Green Arrow, in die Serie ein. Er bringt einen anderen Ton in die Besetzung: leichter, ironischer, gleichzeitig politisch motiviert. In den letzten vier Staffeln baut Hartley den Charakter zu einer tragenden Säule des späteren Serienkosmos aus, der auch in anderen CW-Serien weitererzählt wurde. Vor Smallville hatte Hartley in der Seifenoper „Passions“ gespielt, was ihm half, schnelle Dialogszenen mit tragischem Unterton sicher zu liefern.

Olivers Einführung in Smallville ist dabei gleichzeitig eine Brücke: Die Figur, die hier als karitativer Millionär und Kämpfer gegen soziale Missstände beginnt, wird später zur tragenden Figur der eigenen Serie „Arrow“, die das Arrowverse im US-Fernsehen begründet. Wer die Besetzung von Smallville mit Blick auf das spätere DC-Universum liest, erkennt in Hartley den Keim einer ganzen Welle von Serien, die ohne diese Figur so nicht entstanden wären.

Cassidy Freeman als Tess Mercer

Nach dem Ausscheiden von Lex Luthor brauchte die Serie eine Figur an der Spitze der LuthorCorp. Cassidy Freeman übernahm diese Rolle in der achten Staffel als Tess Mercer, deren wahre Identität erst spät enthüllt wird. Freeman gehört zu den Besetzungen, die das Finale der Serie prägen, weil sie Lex‘ Erbe weiterführt und gleichzeitig eigene Entscheidungen trifft. Freeman brachte aus ihrer Theaterzeit eine kühle, fast transparente Art mit, die Tess in Szenen mit Clark und Lois immer wieder als Gegenpol stehen ließ.

Tess Mercers Handlungsbogen beginnt als nüchterne Managerin, verschiebt sich aber über die achte und neunte Staffel hinweg in Richtung einer Figur, die zwischen Loyalität, Schuld und Rache navigiert. Freeman war bereits zuvor in „Longmire“ und „Smallville“-Schwesterformaten in Gastrollen zu sehen, was ihren Einstieg in die Hauptbesetzung erleichterte. Innerhalb der Besetzung von Smallville bleibt Tess die Figur, die am stärksten für die Spätphase der Serie steht.

Wichtige Nebenrollen und Gaststars

Neben der festen Besetzung von Smallville traten über zehn Staffeln eine Reihe von Gaststars auf, die in einzelnen Episoden oder kürzeren Bögen wichtig wurden. Einige von ihnen tauchen später in anderen DC-Serien wieder auf, etwa im späteren Arrowverse.

  • Sam Witwer als Davis Bloome/Doomsday in Staffel 8 und 9.
  • Laura Vandervoort als Kara-El/Supergirl in Staffel 7, mit späteren Auftritten in der gleichnamigen Spin-off-Serie.
  • Aaron Ashmore als Jimmy Olsen in den letzten beiden Staffeln.
  • Terence Stamp als Jor-El, Clarks biologischer Vater, als Erzähler und in holografischen Auftritten.
  • Christopher Reeve in einem kurzen Auftritt in der zweiten Staffel als Dr. Virgil Swann, eine Hommage an seine frühere Rolle als Superman.
  • Margot Kidder ebenfalls in der Rolle der Lois Lanes Mutter, eine weitere Reverenz an die Superman-Filme der 1970er und 1980er Jahre.

Smallville erzählt die Jugendjahre von Clark Kent in der fiktiven Kleinstadt Smallville in Kansas und seine langsame Annäherung an die spätere Identität als Superman. Die Serie lief von 2001 bis 2011, zunächst beim US-Network The WB, ab 2006 beim fusionierten Sender The CW, und wurde überwiegend in Vancouver und Umgebung gedreht. Wer sich einen vollständigeren Rahmen zur Produktion und Ausstrahlung verschaffen will, kann das im Wikipedia-Artikel Smallville (Fernsehserie), which provides useful background for this point. nachlesen.

Die Besetzung von Smallville nutzte diese Auftritte, um die Brücke zwischen der klassischen Superman-Filmreihe und der neuen Serie zu schlagen. Für langjährige Fans waren solche Cameos oft Höhepunkte einzelner Staffeln. Christopher Reeves Szene in „Rosetta“ gilt vielen als eine der besten Episoden der gesamten Serie, gerade weil sie ohne großes Aufsehen auskommt.

Wie sich die Besetzung über die Jahre veränderte

Die größte Veränderung innerhalb der Besetzung von Smallville fand zwischen Staffel 7 und Staffel 8 statt. Mit dem Weggang von Kristin Kreuk, dem Verschwinden von Lex Luthor und der Versetzung der Handlung nach Metropolis wechselte die Serie ihren Schwerpunkt. Neue Figuren wie Tess Mercer, Davis Bloome oder die ausgebauten Versionen von Oliver Queen traten in den Vordergrund. Auch hinter den Kulissen veränderte sich einiges: Mehrere Showrunner wechselten, die Musik wurde erwachsener, die Episodenlängen wurden zwischenzeitlich variiert.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Hauptfiguren in welcher Phase der Serie präsent waren:

Phase Staffeln Schwerpunkt der Handlung Wichtige Figuren in dieser Phase
Highschool-Jahre 1–4 Smallville, Highschool, Meteoritenfreaks, erste Kräfte. Clark, Lana, Lex, Chloe, Pete, Lionel, Martha, Jonathan.
Übergang 5–7 Erste Hinweise auf Clarks Herkunft, Konflikte mit LuthorCorp, Abschiede. Clark, Lana, Lex, Chloe, Lionel, Lois (Einführung), Oliver (Einführung).
Metropolis und Daily Planet 8–10 Metropolis, Daily Planet, Justice-League-Vorstufe, Blur-Identität, Finale. Clark, Lois, Chloe, Oliver, Tess, Davis, Jimmy, Lex (Finale).

Diese Phaseneinteilung hilft, die Besetzungswechsel besser einzuordnen. Wer Smallville in der deutschen Erstausstrahlung bei RTL verfolgt hat, erlebte die ersten sechs Staffeln auf demselben Sender, bevor die siebte bis neunte Staffel zu RTL II wechselten und die zehnte Staffel schließlich auf ProSieben Maxx lief. In Österreich lief die Serie parallel auf ORF 1, in der Schweiz zeigte einzelne Free-TV-Sender die späteren Staffeln im Programm.

Deutsche Synchronisation

Die deutsche Fassung der Besetzung von Smallville wurde in mehreren Synchronstudios produziert. Die wichtigsten deutschen Stimmen, die sich über die gesamte Laufzeit hielten:

  • Tom Welling/Clark Kent: David Nathan, der in zahlreichen weiteren Hollywood-Produktionen als deutsche Stimme gefragt ist.
  • Kristin Kreuk/Lana Lang: Anja Stadlbauer in den frühen Staffeln, später überwiegend von Victoria Sturm vertreten.
  • Allison Mack/Chloe Sullivan: Sonja Spuhl in den ersten Folgen, später unter anderem von Maria Koschny gesprochen.
  • Michael Rosenbaum/Lex Luthor: Dennis Schmidt-Foß, eine in der deutschen Synchronlandschaft sehr bekannte Stimme.
  • Erica Durance/Lois Lane: Vera Teltz, die auch in anderen Serien als feste deutsche Stimme im Einsatz ist.

Die Synchronisation gilt unter Fans als stabil, mit wenigen Wechseln innerhalb der Hauptbesetzung. Für Zuschauerinnen und Zuschauer, die Smallville im Originalton schauen, lohnt sich ein Vergleich, weil die deutsche Fassung an einigen Stellen stärker auf die emotionalen Spitzen der Figuren setzt. In Foren wird immer wieder diskutiert, dass Lex‘ deutscher Tonfall die Bedrohung noch betoniert, während Clark im Deutschen etwas jugendlicher klingt als im Original.

Wer Smallville in Deutschland sehen kann

In Deutschland ist die Serie bei verschiedenen Anbietern verfügbar, die genauen Lizenzfenster wechseln jedoch regelmäßig. Wer Smallville streamen will, prüft am besten die Mediatheken und die gängigen Streaming-Plattformen, da Staffeln zu unterschiedlichen Zeitpunkten Teil des Angebots sind. Wer auf eine redaktionelle Übersicht zu aktuellen Serienstaffeln angewiesen ist, findet auf streamtipps.de Beiträge wie Tulsa King Staffel 4: Dwight ist noch lange nicht fertig oder Bridgerton Staffel 5: Jetzt gehört die Bühne Francesca, die zeigen, wie die Seite laufende Serien begleitet.

Beide Beiträge sind keine direkten Quellen zur Besetzung von Smallville, liefern aber den redaktionellen Rahmen, in dem die Seite Serienneuheiten und Klassiker einordnet. Wer Smallville also im Kontext anderer langlebiger Serien einordnen will, kann dort vergleichen, wie Staffelverläufe, Besetzungsentscheidungen und Streamingrechte aktuell gehandhabt werden. Gerade für Serien, die wie Smallville über zehn Jahre laufen, lohnt sich der Blick auf Plattformen, die ihre Lizenzpolitik offen kommunizieren, etwa die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen oder Sky.

Was die Besetzung über die Serie verrät

Wer die Besetzung von Smallville über zehn Jahre verfolgt, sieht mehrere Dinge, die für den Erfolg der Serie entscheidend waren:

  1. Konstanz im Zentrum: Tom Welling und Allison Mack tragen die Serie von der ersten bis zur letzten Folge. Diese Konstanz ist im US-Fernsehen selten und gibt der Handlung einen festen Anker.
  2. Mut zum Abschied: Lana, Lex, Lionel und Martha gehen, sobald ihre Bögen zu Ende erzählt sind. Smallville vermeidet das, was viele Serien schwächt: das künstliche Festhalten an Figuren, die ihren Zweck erfüllt haben.
  3. Brücken in andere Serien: Green Arrow, Supergirl, Martian Manhunter und andere DC-Figuren wurden hier eingeführt und trugen später eigene Shows.
  4. Generationenwechsel im Ton: Mit dem Wechsel nach Metropolis veränderte sich der Ton. Die späteren Staffeln sind rauer, politischer, näher an klassischen Superman-Erzählungen als die Highschool-Jahre.

Genau diese Mischung aus Konstanz und Wandel macht die Besetzung von Smallville bis heute zu einem oft zitierten Beispiel für gelungene Langzeitentwicklung in einer Superheldenserie. Wer sich heute, Jahre nach dem Finale, wieder in die Serie hineinschaut, erkennt viele Strukturen wieder, die später auch in den Serien des Arrowverses auftauchen, und kann anhand der Besetzungsliste nachvollziehen, wo diese Brücke gebaut wurde.

Häufig gestellte Fragen zur Besetzung von Smallville

Wer spielt Clark Kent in Smallville?

Tom Welling spielt Clark Kent in allen zehn Staffeln von Smallville, von 2001 bis 2011. Es ist seine bislang längste Serienrolle.

Welche Schauspielerin spielt Lois Lane in Smallville?

Erica Durance übernimmt die Rolle der Lois Lane ab der vierten Staffel und bleibt bis zum Serienfinale in der Hauptbesetzung. Davor war die Figur in vereinzelten Episoden zu sehen.

Wer spielt Lex Luthor in Smallville?

Michael Rosenbaum spielt Lex Luthor in den ersten sieben Staffeln und kehrt im Finale der zehnten Staffel zurück. Die Rolle gilt als eine der prägendsten Besetzungen der Serie.

Wie viele Staffeln hat Smallville?

Smallville umfasst zehn Staffeln mit insgesamt 217 Episoden. Die US-Premiere war am 16. Oktober 2001, das Finale am 13. Mai 2011.

Wo wurde Smallville gedreht?

Die Serie wurde überwiegend in Vancouver und Umgebung in British Columbia, Kanada, gedreht. Das Talon wurde in Cloverdale, das Luthor-Anwesen in Hatley Castle in Colwood und die Kent-Farm in Aldergrove gefilmt.

Wann lief Smallville zum ersten Mal im deutschen Fernsehen?

Die deutsche Erstausstrahlung begann am 3. Januar 2003 auf RTL. Die Staffeln 2 bis 6 folgten ebenfalls auf RTL, die Staffeln 7 bis 9 zeigte RTL II, die zehnte Staffel lief 2015 auf ProSieben Maxx.

Wer spielt Green Arrow in Smallville?

Justin Hartley spielt Oliver Queen, der später als Green Arrow Teil der Justice-League-Vorstufe in der Serie wird. Er tritt ab der sechsten Staffel auf und bleibt bis zum Finale.

Gibt es ein Smallville-Crossover mit anderen DC-Serien?

Innerhalb der Serie selbst gibt es regelmäßig Hinweise und Figuren, die später in eigenen CW-Serien weitererzählt wurden, vor allem in „Arrow“ und „Supergirl“. Ein direktes Crossover über die Serie hinaus gab es am deutlichsten mit „Supergirl“, in der Laura Vandervoort in einer frühen Staffel Kara-El erneut spielt.

Welche Gastauftritte sind in Smallville besonders bekannt?

Christopher Reeve trat in der zweiten Staffel als Dr. Virgil Swann auf, Margot Kidder als Lois‘ Mutter, Terence Stamp lieh Jor-El seine Stimme. Diese Cameos galten als Hommage an die früheren Superman-Filme.

Wo kann man Smallville heute streamen?

Die Verfügbarkeit wechselt je nach Lizenzfenster. Aktuell ist die Serie in Deutschland über verschiedene Anbieter verfügbar, die genauen Plattformen sollten vor dem Start geprüft werden. Wer sich einen Überblick zu aktuellen Serienstaffeln verschaffen will, findet auf streamtipps.de redaktionelle Hinweise, etwa zu Tulsa King Staffel 4 oder zu Bridgerton Staffel 5.

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