Dwight Manfredi hat Gefängnis, Mafia-Kriege, FBI-Druck und diverse Menschen überlebt, die ihn lieber nicht mehr in Tulsa gesehen hätten. Ruhestand? Klingt irgendwie nicht nach ihm.
Deshalb dürfte es Fans kaum überraschen, dass Tulsa King Staffel 4 offiziell kommt. Die Verlängerung wurde sogar ausgesprochen, bevor Staffel 3 im September 2025 überhaupt gestartet war. Paramount+ hatte also offenbar ziemlich viel Vertrauen in Sylvester Stallones Mafia-Ausflug nach Oklahoma.
Und inzwischen ist die Sache deutlich weiter. Die Hauptdreharbeiten der vierten Staffel sind abgeschlossen, Sylvester Stallone hat sich bereits emotional von Cast und Crew verabschiedet – zumindest bis zum nächsten Einsatz – und die neuen Folgen befinden sich in der weiteren Produktionsphase.
Nur eine wichtige Information fehlt weiterhin: der genaue Starttermin.
Stand 30. August 2026 hat Paramount+ noch kein offizielles Datum für Tulsa King Staffel 4 veröffentlicht. Ein Start im Herbst 2026 wirkt angesichts des Produktionsstands und des bisherigen Rhythmus plausibel. Aber solange Paramount+ kein Datum nennt, bleibt alles Konkretere eine Prognose.
Es gibt trotzdem schon einiges zu erzählen. Neue politische Figuren kommen nach Tulsa, Terence Winter ist wieder stärker kreativ beteiligt und im Hintergrund wächst mit “Frisco King” bereits ein ganzes kleines Tulsa-King-Universum.
Also: Was wissen wir wirklich über Staffel 4 – und was ist bisher nur naheliegende Spekulation?
Tulsa King Staffel 4 auf einen Blick
| Punkt | Stand Ende August 2026 |
|---|---|
| Staffel 4 bestätigt? | Ja, offiziell von Paramount+ |
| Verlängerung bekannt gegeben | 17. September 2025 |
| Hauptdarsteller | Sylvester Stallone als Dwight Manfredi |
| Serienschöpfer | Taylor Sheridan |
| Kreative Leitung | Terence Winter als Head Writer und Executive Producer |
| Dreharbeiten | Hauptproduktion abgeschlossen |
| Zusätzliche Aufnahmen | Unter anderem B-Roll und Establishing Shots in Tulsa |
| Starttermin | Noch nicht offiziell bekannt |
| Anzahl der Episoden | Noch nicht offiziell bestätigt |
| Streaming in Deutschland | Paramount+ |
Ist Tulsa King Staffel 4 wirklich bestätigt?
Ja. Hier gibt es kein Vielleicht und kein “laut Gerüchten”.
Paramount+ bestätigte die vierte Staffel bereits am 17. September 2025, also wenige Tage vor dem Start von Staffel 3.
Das war bemerkenswert früh.
Streamingdienste schauen normalerweise gern erst auf Abrufzahlen, Zuschauerbindung und Kosten. Tulsa King bekam die nächste Runde dagegen schon zugesichert, bevor die vorherige überhaupt beim Publikum angekommen war.
Der Grund liegt nahe: Die Serie gehört seit Jahren zu den wichtigen Originals von Paramount+. Staffel 2 erzielte für den Dienst einen besonders starken Start, und auch international funktioniert die Mischung aus Krimi, schwarzem Humor und Stallone offenbar sehr gut.
Tulsa King ist dabei ein etwas seltsamer Fall – im besten Sinn.
Auf dem Papier klingt die Grundidee fast wie ein Witz: Ein alter New Yorker Mafioso wird nach 25 Jahren Haft nach Oklahoma geschickt und baut dort mit ziemlich ungewöhnlichen Leuten ein neues Imperium auf.
Aber genau dieser Kontrast trägt die Serie.
Dwight kennt die Regeln der alten Mafia. Tulsa funktioniert nach anderen Regeln. Und während er versucht, die Stadt zu verstehen, muss die Stadt irgendwie mit Dwight klarkommen.
Wann kommt Tulsa King Staffel 4?
Das ist momentan die große Frage.
Paramount+ führt Staffel 4 offiziell als kommende Staffel, nennt aber weiterhin keinen Veröffentlichungstermin.
Die gute Nachricht: Wir reden nicht über eine Serie, deren Drehbücher irgendwo in einer Schublade liegen. Die Produktion ist weit fortgeschritten.
Sylvester Stallone bestätigte Ende März 2026, dass die Hauptdreharbeiten beendet waren. Auch Garrett Hedlund, der Mitch Keller spielt, meldete den Abschluss der Produktion.
Interessantes Detail: Im Mai 2026 wurde zusätzlich direkt in Tulsa gedreht. Eine städtische Filmgenehmigung nennt Aufnahmen an mehreren Orten der Stadt, darunter Kamera-, Drohnen- und B-Roll-Material.
Das widerspricht dem früher gemeldeten Drehschluss nicht unbedingt. Bei Serien werden Außenansichten, Stadtbilder oder ergänzende Aufnahmen oft separat produziert.
Die Folgen dürften sich inzwischen also tief in Schnitt, Ton, Musik, visueller Bearbeitung und finaler Abnahme befinden.
Ist ein Start noch 2026 möglich?
Ja, durchaus.
Die bisherigen Staffeln hatten einen recht herbstlichen Rhythmus. Staffel 2 startete im September 2024, Staffel 3 folgte am 21. September 2025.
Deshalb wird häufig mit einem Start im Herbst 2026 gerechnet.
Einige US-Medien halten Oktober für realistisch. Das ist nachvollziehbar, aber eben noch kein offizielles Datum.
Wer irgendwo bereits einen ganz bestimmten September- oder Oktobertermin liest, sollte deshalb kurz prüfen, ob er direkt von Paramount+ stammt. Der offizielle Stand Ende August lautet weiterhin: Veröffentlichungstermin noch offen.
Warum dauert die Bekanntgabe diesmal so lange?
Eigentlich muss dahinter kein Drama stecken.
Streamingdienste planen Veröffentlichungskalender oft relativ kurzfristig. Eine fertige oder fast fertige Staffel kann mehrere Monate liegen, bis der passende Platz zwischen anderen großen Serien gefunden wurde.
Bei Paramount+ ist der Kalender 2026 ohnehin voll. Dazu kommen zahlreiche Produktionen aus dem Umfeld von Taylor Sheridan.
Und Tulsa King ist mittlerweile groß genug, dass man die Staffel nicht einfach irgendwo zwischen zwei Veröffentlichungen verstecken möchte.
Wahrscheinlich geht es also weniger um die Frage, ob Staffel 4 kommt.
Die ist beantwortet.
Es geht um den besten Zeitpunkt.
Sylvester Stallone bleibt natürlich Dwight Manfredi
Eine vierte Staffel ohne Sylvester Stallone wäre ungefähr wie Rocky ohne Rocky.
Dwight “The General” Manfredi bleibt das Zentrum der Serie. Stallone ist nicht nur Hauptdarsteller, sondern auch Executive Producer.
Seine Figur hat inzwischen einen erstaunlichen Weg hinter sich.
Am Anfang wird Dwight nach 25 Jahren Gefängnis entlassen. Von Dankbarkeit seiner New Yorker Mafiafamilie merkt er anschließend ziemlich wenig. Statt einer ehrenvollen Rückkehr erhält er praktisch eine Verbannung nach Tulsa.
Also macht er das, was Dwight offenbar am besten kann.
Er baut etwas Eigenes.
Aus einem Mann ohne Basis wird innerhalb weniger Staffeln der Kopf eines wachsenden Netzwerks. Doch genau darin liegt das Problem: Je größer sein Einfluss wird, desto interessanter wird er für Rivalen, Behörden und politische Akteure.
Staffel 4 dürfte diesen Punkt weiter verschärfen.
- Dwights Geschäft ist inzwischen wesentlich größer als zu Beginn der Serie.
- Seine Beziehungen zu Behörden sind alles andere als entspannt.
- Neue politische Figuren kommen in die Handlung.
- Seine Crew hat inzwischen eigene Interessen und Konflikte.
- Der Einfluss der klassischen Mafia ist weiterhin nicht komplett verschwunden.
- Das Ende von Staffel 3 lässt mehrere Machtfragen offen.
Achtung: Ab hier gibt es leichte Spoiler zu Staffel 3
Wer Staffel 3 noch nicht beendet hat, sollte diesen Teil vielleicht später lesen.
Die dritte Staffel stellte Dwight vor die Dunmires, eine einflussreiche Familie aus Oklahoma mit tiefen Taschen, eigenen Geschäftsinteressen und wenig Respekt vor Dwights Regeln.
Jeremiah Dunmire wurde zu einem der gefährlichsten Gegner der Serie. Gleichzeitig wuchs Dwights Bourbon-Geschäft, während FBI-Agent Musso immer stärker in sein Leben eingriff.
Im Finale wird der offene Konflikt zwar in wichtigen Punkten beendet, aber Dwight bekommt nicht plötzlich ein ruhiges Leben.
Ganz im Gegenteil.
Seine Beziehung zu Musso bleibt brisant. Dazu kommen politische Kontakte und ein Imperium, das inzwischen groß genug ist, neue Gegner anzulocken.
Das ist eigentlich der perfekte Ausgangspunkt für Staffel 4.
Terence Winter ist wieder stärker dabei
Für Fans hochwertiger Mafia-Serien ist dieser Name ziemlich interessant.
Terence Winter war bereits bei der ersten Staffel von Tulsa King kreativ beteiligt und fungierte damals als Showrunner. Danach änderte sich seine Rolle mehrfach.
Für Staffel 4 kehrt er als Head Writer und Executive Producer zurück.
Winter bringt reichlich Erfahrung im Gangster-Genre mit. Er arbeitete jahrelang an “The Sopranos” und entwickelte später “Boardwalk Empire”.
Das heißt natürlich nicht, dass Tulsa King plötzlich zu einer zweiten Sopranos-Version wird.
Und ehrlich gesagt wäre das wahrscheinlich auch falsch.
Die Serie funktioniert gerade deshalb, weil sie ernste Mafiaelemente mit trockenem Humor verbindet. Dwight kann jemanden bedrohen und zwei Minuten später völlig irritiert über irgendeine moderne Alltagssache diskutieren.
Dieser Ton gehört zur DNA der Serie.
Spannend wird eher, wie Winter Dwights immer größer werdendes Imperium strukturiert.
Neue Figuren in Tulsa King Staffel 4
Mindestens zwei Neuzugänge sind für Staffel 4 besonders interessant.
Gretchen Mol spielt Amanda Clark, eine Politikerin aus Tulsa.
Mol kennt man unter anderem aus “Boardwalk Empire”, “Perry Mason” und “Yellowstone”. Ausgerechnet eine politische Figur könnte für Dwight ziemlich wichtig werden, denn seine Geschäfte bewegen sich längst nicht mehr nur in Hinterzimmern.
Wenn Geld, Unternehmen, Alkoholgeschäft, Behörden und lokale Macht zusammenkommen, reicht ein paarmal “Ich kenne jemanden” irgendwann nicht mehr.
Dazu kommt Eden Lee als Maya.
Maya arbeitet als Chief of Staff für den Gouverneur von Oklahoma. Allein diese Position zeigt schon, dass Staffel 4 vermutlich stärker in Richtung Politik, Verwaltung und Einfluss gehen könnte.
Ob Amanda und Maya Verbündete, Gegnerinnen oder irgendetwas dazwischen werden, wurde bislang nicht detailliert erklärt.
Und genau das sollte man auch nicht künstlich auffüllen. Offizielle Plotinformationen zur neuen Staffel sind weiterhin knapp.
Welche bekannten Darsteller könnten zurückkehren?
Paramount+ hat noch keine vollständige offizielle Besetzungsliste für Staffel 4 veröffentlicht.
Bei einigen Figuren gibt es aber gute Hinweise.
Garrett Hedlund bestätigte selbst den Produktionsabschluss und dürfte damit als Mitch Keller wieder eine wichtige Rolle spielen.
Auch zentrale Figuren aus Dwights Crew sind erzählerisch weiterhin relevant.
| Figur | Darsteller | Status beziehungsweise Bedeutung |
|---|---|---|
| Dwight Manfredi | Sylvester Stallone | Zentrale Hauptfigur |
| Mitch Keller | Garrett Hedlund | Rückkehr durch Produktionsmeldungen gestützt |
| Bodhi Geigerman | Martin Starr | Langjähriges Mitglied von Dwights Umfeld |
| Tyson Mitchell | Jay Will | Zentrale Figur in Dwights Crew |
| Margaret Devereaux | Dana Delany | Wichtige Verbindung zu Dwights privatem und gesellschaftlichem Leben |
| Amanda Clark | Gretchen Mol | Neue Politikerin aus Tulsa |
| Maya | Eden Lee | Chief of Staff des Gouverneurs von Oklahoma |
Bei anderen Charakteren sollte man lieber auf die endgültige Besetzungsliste warten.
Tulsa King ist inzwischen eine Serie, in der Figuren verschwinden, zurückkommen, die Seite wechseln oder plötzlich wesentlich wichtiger werden können.
Worum könnte Staffel 4 handeln?
Hier beginnt der Bereich, in dem man sauber zwischen bestätigten Informationen und logischer Erwartung unterscheiden muss.
Paramount+ beschreibt die kommende Phase weiterhin über die Kernthemen Macht, Loyalität, Familie und organisiertes Verbrechen.
Eine komplette Inhaltsangabe für Staffel 4 gibt es noch nicht.
Mehrere Entwicklungen liegen aber ziemlich deutlich auf dem Tisch.
- Dwight muss mit den Folgen seines wachsenden Imperiums umgehen.
- Agent Musso könnte weiterhin Druck auf ihn ausüben.
- Politische Macht dürfte durch Amanda Clark und Maya stärker ins Spiel kommen.
- Mitch und andere Mitglieder der Crew müssen ihre Position in Dwights Organisation neu definieren.
- Dwights legale Geschäfte könnten genauso wichtig werden wie seine illegalen Aktivitäten.
- Neue Rivalen wären fast unvermeidlich – Dwight hat nicht gerade das Talent, unauffällig reich zu werden.
Besonders interessant ist die Vermischung aus legalem und illegalem Geschäft.
In Staffel 1 konnte Dwight noch relativ improvisiert auftreten. Ein Laden hier, eine Abmachung dort, ein bisschen Druck an der richtigen Stelle.
Mittlerweile funktioniert sein Unternehmen anders.
Je größer ein Geschäft wird, desto mehr Papierkram, Genehmigungen, Banken, Politiker und Behörden tauchen auf.
Für einen Mann wie Dwight ist das fast gefährlicher als ein klassischer Mafioso mit Pistole.
Einen Rivalen kann man einschätzen.
Ein Formular aus dem Büro des Gouverneurs? Schwieriger.
Die Serie wird langsam mehr als nur eine Mafia-Comedy
Das ist vielleicht die spannendste Entwicklung seit Staffel 1.
Anfangs lebte Tulsa King sehr stark vom Kulturschock.
Dwight kommt aus einer anderen Generation. Smartphones, Cannabisgeschäft, moderne Beziehungen und selbst grundlegende gesellschaftliche Regeln erscheinen ihm teilweise fremd.
Der Witz war: Ein Oldschool-Mafioso versucht, im Amerika der Gegenwart zu funktionieren.
Dieser Effekt ist noch da.
Aber Dwight ist inzwischen nicht mehr neu in Tulsa.
Er kennt die Stadt. Er hat Freunde. Er hat Unternehmen. Er hat Feinde. Manche Menschen arbeiten freiwillig für ihn, andere haben irgendwann verstanden, dass Nein sagen keine besonders entspannte Option ist.
Damit verändert sich auch die Serie.
Aus dem Außenseiter wird langsam tatsächlich der “King” aus dem Titel.
Und dann kommt die interessantere Frage: Was macht ein Mann, wenn er das erreicht, was er ursprünglich gar nicht geplant hatte?
Frisco King erweitert das Tulsa-King-Universum
Neben Staffel 4 passiert noch etwas Größeres.
Samuel L. Jackson bekommt seine eigene Serie.
Seine Figur Russell Lee Washington Jr. wurde in Staffel 3 von Tulsa King eingeführt. Der Auftragskiller sollte ursprünglich Dwight ausschalten, entwickelt aber einen anderen Blick auf dessen Organisation.
Aus diesem Auftritt entsteht das Spin-off “Frisco King”.
Die Serie spielt in Texas. Russell versucht dort, ein eigenes Leben und ein eigenes kriminelles Unternehmen aufzubauen.
Taylor Sheridan schreibt alle acht Episoden der ersten Staffel.
Die Produktion startete im Frühjahr 2026 in Fort Worth.
Das erinnert natürlich ein bisschen an die ursprüngliche Tulsa-King-Idee: Ein erfahrener Mann aus der New Yorker Unterwelt kommt in eine völlig andere Region und versucht dort, eigene Regeln zu etablieren.
Nur diesmal passiert das nicht mit Dwight.
Kommt Samuel L. Jackson in Staffel 4 zurück?
Eine umfangreiche Rückkehr in Tulsa King Staffel 4 sollte man nicht einfach voraussetzen.
Jacksons Figur gehört inzwischen vor allem zu “Frisco King”.
Da beide Serien im selben Universum spielen, sind spätere Überschneidungen natürlich möglich. Aber ein bestimmter Auftritt in Staffel 4 sollte erst dann als sicher gelten, wenn Paramount+ ihn bestätigt.
Die Verbindung zwischen den Serien ist trotzdem wichtig. Tulsa King funktioniert damit nicht mehr nur als einzelne Stallone-Serie.
Sie wird zum Ausgangspunkt für weitere Geschichten.
Und was ist mit Tulsa King Staffel 5?
Hier wird es interessant.
Staffel 5 ist Stand Ende August 2026 noch nicht offiziell bestellt.
Es gibt aber bereits konkrete Hinweise auf Vorbereitungen.
Berichten zufolge wurde ein Writers’ Room für eine mögliche fünfte Staffel eingerichtet. Gleichzeitig gibt es Pläne, die Produktion bei einer Verlängerung von Atlanta nach New York zu verlagern.
Das wäre nicht nur eine Produktionsentscheidung.
New York ist Dwights alte Heimat.
Eine Rückkehr dorthin könnte erzählerisch enorm viel verändern.
Man könnte alte Mafia-Verbindungen wieder stärker einbauen. Dwight müsste sich mit einer Stadt auseinandersetzen, die ihn einst weggeschickt hat. Und vor allem könnte die Frage entstehen, ob Tulsa inzwischen tatsächlich seine Heimat geworden ist.
Aber: Writers’ Room bedeutet nicht automatisch offizielle Verlängerung.
Solange Paramount+ Staffel 5 nicht bestätigt, bleibt sie mögliche Zukunft – nicht feststehende Tatsache.
Warum Tulsa King so gut zu Stallone passt
Dwight wäre mit einem anderen Schauspieler vermutlich eine komplett andere Figur.
Stallone bringt etwas mit, das schwer zu planen ist.
Er kann gefährlich aussehen, ohne viel zu tun.
Gleichzeitig funktioniert er überraschend gut in trockenen Comedy-Momenten.
Dwight muss deshalb nicht ständig erklären, dass er gefährlich ist.
Ein Blick reicht meistens.
Und gerade sein Alter wird nicht versteckt.
Das gehört zur Geschichte.
Dwight ist kein junger Gangster, der sich einen Namen machen will. Er hat Jahrzehnte seines Lebens für eine Organisation geopfert und merkt nach der Haft, dass diese Loyalität fast nichts wert war.
Seine zweite Karriere beginnt zu einem Zeitpunkt, an dem andere Menschen eigentlich über den Ruhestand nachdenken.
Das gibt Tulsa King eine etwas andere Energie als vielen klassischen Gangsterserien.
Was man vor Staffel 4 noch einmal anschauen sollte
Wer längere Zeit nicht mehr in Tulsa war, muss nicht zwingend alle 29 bisherigen Episoden komplett wiederholen.
Ein paar Entwicklungen sind aber besonders wichtig.
- Dwights Verhältnis zu seiner ursprünglichen New Yorker Mafiafamilie.
- Die Entwicklung von Tyson vom Fahrer zum festen Mitglied der Crew.
- Mitchs Rolle als Freund, Geschäftspartner und einer von Dwights zuverlässigsten Leuten.
- Margarets Beziehung zu Dwight und ihre zunehmende politische Nähe.
- Der Aufbau des Alkohol- und Destilleriegeschäfts in Staffel 3.
- Dwights schwierige Zusammenarbeit mit Agent Musso.
- Die Einführung von Russell Lee Washington als Verbindung zu “Frisco King”.
Vor allem die letzten Folgen von Staffel 3 dürften für den Einstieg in Staffel 4 reichen, falls die Erinnerung ein bisschen eingerostet ist.
Wie viele Folgen wird Tulsa King Staffel 4 haben?
Hier sollte man noch keine Zahl als offiziell verkaufen.
Paramount+ hat auf seiner eigenen Übersichtsseite zur vierten Staffel die Episodenzahl bisher als nicht bekannt angegeben.
Zum Vergleich: Staffel 1 hatte neun Folgen. Staffel 2 und Staffel 3 bestanden jeweils aus zehn Episoden.
Eine ähnliche Größenordnung wäre also logisch.
Aber logisch ist nicht dasselbe wie bestätigt.
Gerade bei Streamingserien können sich Episodenzahlen während Entwicklung und Produktion ändern.
Wo läuft Tulsa King Staffel 4 in Deutschland?
Tulsa King gehört zu Paramount+.
Die bisherigen drei Staffeln sind dort verfügbar, auch für Zuschauer in Deutschland. Staffel 3 startete 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz parallel über Paramount+.
Deshalb ist davon auszugehen, dass auch Staffel 4 dort erscheint.
Wie genau die Veröffentlichung erfolgt – etwa wöchentlich oder mit mehreren Folgen zum Start – wird spätestens mit dem offiziellen Starttermin klar.
Die bisherigen Staffeln setzten stark auf einen wöchentlichen Rhythmus.
Und bei Tulsa King passt das eigentlich ganz gut. Eine Folge, sieben Tage diskutieren, wer Dwight diesmal verraten wird. Dann weiter.
FAQ zu Tulsa King Staffel 4
Ist Tulsa King Staffel 4 bestätigt?
Ja. Paramount+ bestätigte die vierte Staffel offiziell am 17. September 2025, noch bevor Staffel 3 gestartet war.
Wann startet Tulsa King Staffel 4?
Stand 30. August 2026 gibt es noch keinen offiziell angekündigten Starttermin. Da die Hauptdreharbeiten abgeschlossen sind, gilt eine Veröffentlichung im weiteren Verlauf von 2026 als möglich. Ein konkretes Datum ist aber noch nicht bestätigt.
Ist Sylvester Stallone in Staffel 4 wieder dabei?
Ja. Sylvester Stallone kehrt als Dwight “The General” Manfredi zurück und bleibt das Zentrum der Serie. Er ist außerdem Executive Producer.
Wer ist neu im Cast von Tulsa King Staffel 4?
Gretchen Mol spielt die Tulsa-Politikerin Amanda Clark. Eden Lee übernimmt die wiederkehrende Rolle der Maya, Chief of Staff des Gouverneurs von Oklahoma. Weitere Cast-Details werden nach und nach bekannt.
Sind die Dreharbeiten zu Staffel 4 beendet?
Die Hauptdreharbeiten wurden Ende März 2026 abgeschlossen. Im Mai fanden zusätzlich Aufnahmen direkt in Tulsa statt, darunter B-Roll und Stadtaufnahmen.
Wie viele Folgen hat Tulsa King Staffel 4?
Paramount+ hat die endgültige Episodenzahl bislang nicht offiziell veröffentlicht. Staffel 2 und Staffel 3 hatten jeweils zehn Folgen.
Kommt auch Tulsa King Staffel 5?
Eine fünfte Staffel ist noch nicht offiziell bestätigt. Es gibt allerdings Berichte über einen bereits eingerichteten Writers’ Room und mögliche Produktionspläne für New York, falls Paramount+ die Serie verlängert.
Fazit: Staffel 4 könnte Dwight auf ein neues Spielfeld bringen
Tulsa King Staffel 4 ist längst keine vage Zukunftsmusik mehr.
Sie ist bestätigt. Sie wurde gedreht. Sie befindet sich auf dem Weg zu Paramount+.
Nur das Datum fehlt.
Und vielleicht macht genau das die Situation Ende August 2026 ein bisschen nervig für Fans. Die Staffel ist offensichtlich weit genug, dass man eigentlich jeden Moment mit einer offiziellen Ankündigung rechnen möchte.
Inhaltlich sieht es gleichzeitig danach aus, dass sich Tulsa King weiterentwickelt.
Dwight kämpft nicht mehr nur darum, überhaupt in Oklahoma Fuß zu fassen.
Er hat längst Macht.
Jetzt bekommt er die Probleme, die mit Macht kommen.
Politik wird wichtiger. Behörden werden wichtiger. Sein Geschäft wird größer. Freunde bekommen eigene Interessen. Und die Grenzen zwischen legalem Unternehmer und Mafia-Boss werden immer schwerer zu erkennen.
Die neuen Figuren Amanda Clark und Maya passen genau in diese Phase.
Denn irgendwann reicht es nicht mehr, nur die Straßen zu kontrollieren.
Wer ein Imperium betreibt, bekommt es auch mit Menschen in Büros zu tun.
Und Dwight ist in einem Büro meistens deutlich unberechenbarer als in einer dunklen Bar.
Mit Terence Winter als Head Writer kommt außerdem jemand stärker zurück, der Mafia-Geschichten ziemlich gut kennt. Gleichzeitig sollte Tulsa King hoffentlich seinen eigenwilligen Humor behalten.
Eine komplett ernste Version würde wahrscheinlich gar nicht funktionieren.
Die Serie lebt davon, dass Dwight in einer Szene einen Gangsterkrieg austrägt und in der nächsten versucht zu verstehen, warum Menschen heute irgendetwas über eine App erledigen.
Dann ist da noch “Frisco King”.
Samuel L. Jacksons Spin-off zeigt, dass Paramount+ und Taylor Sheridan offenbar größer denken. Aus Dwights Geschichte entsteht ein eigenes kleines Crime-Universum.
Und sogar Staffel 5 wirft bereits einen Schatten voraus, obwohl sie noch nicht offiziell bestellt ist.
Für Staffel 4 bedeutet das vor allem eines: Sie fühlt sich nicht wie ein geplanter Abschied an.
Eher wie die nächste Ausbaustufe.
Dwight kam einst nach Tulsa, weil New York nichts mehr mit ihm anfangen konnte.
Vier Staffeln später hat er genau dort etwas geschaffen, das immer schwieriger zu kontrollieren wird.
Das ist natürlich eine ziemlich typische Dwight-Situation.
Er wollte ein Geschäft.
Jetzt hat er ein Imperium.
Und mit einem Imperium kommen Leute, die gerne ein Stück davon hätten.
Oder gleich alles.


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